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Die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin/zum Heilerziehungspfleger dauert 3 Jahre. Der schulische Unterricht erfolgt praxisbegleitend an 2 Unterrichtstagen jeder Schulwoche und umfasst je Schultag 8 Unterrichtsstunden. Die Unterrichtsorganisation orientiert sich inhaltlich an handlungsbezogenen Lernfeldern, denen berufstheoretische und berufspraktische Fächer zugeordnet sind. Die berufstheoretischen Fächer werden im Klassenverband erteilt; in den berufspraktischen Fächern kann die Klasse in Gruppen geteilt werden. Der fachpraktische Teil der Ausbildung erfolgt an den unterrichtsfreien Tagen im Rahmen Ihres Dienstverhältnisses in den Praxiseinrichtungen. Die unterrichtsfreien Zeiten des Schuljahres sind Dienstzeiten; in diesen wird auch der tariflich vereinbarte Jahresurlaub genommen. Die fachpraktische Ausbildung umfasst die Planung, Durchführung und Reflexion von Übungen und Projekten sowie das Abfassen von Berichten mit unterschiedlicher Zielsetzung und das Erstellen von Erziehungsplänen. Dabei werden Sie begleitet durch Hospitationen und Reflexionsgespräche mit den hauptberuflichen Lehrkräften der Schule und mit den nebenberuflichen Lehrkräften aus den Praxiseinrichtungen. Zusätzlich sieht unser Konzept eine kontinuierliche Praxisanleitung durch Mitarbeiter der Gruppe und die Teilnahme an den Teamsitzungen in Ihrem praktischen Einsatzbereich vor. Darüber hinaus findet einmal monatlich im Schulrahmen ein Praktikantentag zu Fragen der fachpraktischen Ausbildungsorganisation und zu aktuellen inhaltlichen Fragestellungen statt. Gelegentlich der Praxisbesuche der hauptberuflichen Lehrkräfte werden Gespräche zum individuellen Ausbildungsstand und diesbezüglich Zielvereinbarungsgespräche geführt. Die Durchführung der Übungen und Projekte in den Einrichtungen sind als Dienstzeiten zu verrechnen, ebenso die diesbezüglichen Reflexionsgespräche. Dagegen sind das Abfassen der Berichte und Erziehungspläne sowie die schriftliche Vor- und Nachbereitung der Übungen und Projekte in der dienstfreien Zeit durchzuführen. Für jede Klasse wird in Gruppen im Laufe der 3 Schuljahre einmal ein erlebnispädagogischer Block von 3 Tagen veranstaltet, er umfasst 2 Unterrichtstage und 1 Praxistag. Im 1. und 3. Schuljahr finden, ebenfalls im Umfang von 3 Tagen, im 2. Schuljahr von 5 Tagen, Besinnungs-/Orientierungstage statt; diese liegen in der Praxiszeit. Je nach Klassenstärke werden sie in Gruppen durchgeführt. Jahreszeitliche Feste und Feiern finden an den Unterrichtstagen statt. Im 3. Schuljahr sind für die Prüfungsvorbereitungen 2 zusammenhängende Wochen Urlaub zu nehmen. Die Prüfungstage selbst sind Schultage und ggf. dienstfrei zu halten. Das Gleiche gilt für die Abschlussklassenfahrt in der Woche vor dem Ausbildungsende. Die Organisation der Unterrichts-Praxis-Vernetzung obliegt den hauptberuflichen Lehrkräften der Schule.
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